Wiesel

Typ: Schnellboot

Länge: 107 cm

Breite: 17,5 cm; Höhe:

Maßstab:1:40

Bauart:Bausatz,

 

Eigner: E.-P. Nagel

Funktionen:Motor, Ruder,  Beleuchtung, i. Vorb.

                                                                          

 

In den Jahren 1961 bis 1963 entstanden  die Boote der ZOBEL-Klasse. Insgesamt 10 Boote wurden gebaut. Das Schnellboot Wiesel der Bundesmarine gehört zur Reihe der Zobel-Klasse. Die Aufbauten bestanden aus Leichtmetall, lediglich die Brücke war leicht gepanzert. Durch einen veränderten Brückenaufbau wurde aber die Fahrt unter ABC-Schutz möglich. Das größere Brückenhaus bietet Platz für die erweiterte Elektronik. Auffälligstes Merkmal war die Ausstattung mit einer verbesserten Radaranlage. Diese war durch eine kugelförmige Radar-kuppel erkennbar. Außerdem kam ein leicht veränderter Motortyp zum Einsatz. Die Bewaff-nung bestand zunächst aus vier Torpedorohren für ungelenkte Torpedos mit dem Durchmes-ser 53,3 cm. Anstatt der beiden hinteren Torpedorohre konnten Schienen zum Legen von Minen montiert werden. Zudem waren zwei 40 mm Flakgeschütze in offenen Ständern auf dem Vorschiff und achtern montiert. Ab 1970 wurden die vier nach vorn gerichteten Torpedorohre gegen zwei nach achtern gerichtete Rohre für drahtgelenkte Torpedos ausgetauscht. Während des kalten Krieges war es Aufgabe der Boote Ostsee-zugänge zu sperren und die Küsten gegen Landungskräfte zu schützen. Die Boote der Zobel-Klasse bildeten das  

7. Schnellbootgeschwader und waren die meiste Zeit in Kiel beheimatet. Anfang der 1980er wurde die Zobelklasse durch die Seezielflugkörperschnellboote der Gepard- Klasse ersetzt.

 

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