Gustav Zeuner

Typ: Kettenschleppdampfer

Länge: 110,26 cm

Breite Rumpf: 16,84 cm

Breite ü. A.: 20,68 cm

Maßstab: 1:50

Bauart:Eigenbau nach Plan

Erbauer/                                

Eigner: Peter-Paul Huschenbeth                                                                            Funktionen: Motor, Ruder, Beleuchtung

Der Kettendampfer Gustav Zeuner wurde 1894 als erster Kettenschlepper der zweiten Generation in der Schiffswerft Übigau bei Dresden erbaut. Das Schiff ist das einzige nahezu vollständig erhalten gebliebene Relikt der Kettenschifffahrt auf der Elbe. Es war von 1895 bis 1931 auf der Elbe im Einsatz und befindet sich heute als Museumsschiff im Handelshafen von Magdeburg. Es wurde nach dem Deutschen Ingenieur Gustav Zeuner benannt.

Im Schleppbetrieb (Bergfahrt) zog sich der Schlepper an einer Kette, die im Fluss lag, durch das Bellingrathsche Greifrad entlang. Das durch zwei Dampfmaschinen mit zusammen 180 PS angetriebene Greifrad hatte einen Durchmesser von 2,32 m und hatte Greifbolzen, welche in die Kette einklinkten. Die Kette wurde vom Bugausleger aufgenommen, durch das  Bellengrathsche Greifrad im Kraftschluß über den Heckausleger wieder in den Fluß abgelegt. Die zweite Antriebsart waren zwei Zeunerische Wasserstrahl- Turbinen (Backbord u. Steuerbord), hauptsächlich für die Talfahrt und beim Fahren außerhalb der Kette eingesetzt.  Es waren zu dieser Zeit um 1903 ca. 35  Kettenschlepper unterwegs. Die ausgelegte Kette reichte 734 km weit von  Hamburg bis Melnik in der Tschechei und noch 110 km in den Abzweig Saale. Für die Strecke Magdeburg - Dresden brauchten die Kettenschlepper "nur" 70 Std. Im Vergleich dazu benötigten die  Schaufelradschlepper immerhin 120 Std.

 

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